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Zemmer zo vermeede
Nicht für jedermann bedeutet das Wirtschaftswunder automatisch Wohlstand. Das kinderlose Rentnerehepaar August und Ida Bodendiek ist mit Reichtum nicht gerade gesegnet, es ist einfach "Keen Utkamen mit dat Inkamen". Doch anstatt darüber zu verzweifeln, muss man eben einfach aus der Not eine Tugend machen: Ein Untermieter muss her, der regelmäßig für Koste und Logis bezahlt und so die eher kärgliche Rente ein wenig aufbessert. Problemattisch ist nur, dass Ida einen männlichen Untermieter bevorzugt, während August lieber eine Untermieterin hätte. Dennoch wird zunächst einmal eine Annonce aufgegeben. Unterdessen ist August damit beschäftigt, seine obligatorischen Streitereien mit der boshaften Nachbarin Sprott fortzusetzen. Im Eifer eines lautstarken Wortgefechts mit der ewigen Nörglerin fällt, ganz aus Versehen, ein Blumentopf vom Balkon. Kurze Zeit darauf meldet sich die von dem Wurfgeschoss getroffene junge Frau bei August, und wie der Zufall so spielt, sucht die Sekretärin Lisa just ein Zimmer. Doch auch Ida war in der Zwischenzeit nicht untätig und hat den jungen Lkw-Fahrer Klaus als Untermieter aufgenommen. Umso größer ist zunächst der Schreck der Eheleute angesichts der Tatsache, dass die gute Stube doppelt vermietet wurde.

Quelle: Ohnsorg-Theater, Programmheft Mai 2002

Bestellnummer:
RM 11
Autor:
Wempner, Fritz/Hertling, Hermann
Komponist:
Uebersetzer:
Hertling, Hermann
Bearbeiter:
Originaltitel:
Kein Auskommen mit dem Einkommen
Genre:
Lustspiel
Bühnenbilder:
01
Damen:
05
Herren:
04
Urauffuehrung:
Weitere Genre:
Reihe:
Rheinische Stücke
Sonstiges:
Lustspiel in drei Akten

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