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Bunje, Hans
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Im Karl-Mahnke Theaterverlag erschienen:
"De Sprottenkathrin"
"Utkniepen helpt nich"
"Dubbelt verspeelt"
"Dat stahlen Glück"
"Dat Smugglernest"
"De Wulken"
"Wi snakt Platt"
Vita:
Aufgewachsen in Braake als Ältester von fünf Brüdern. Sein ursprünglicher Berufswunsch Schiffbau zu studieren wurde durch den Kriegsbeginn unerreichbar. Er wurde bei der Marine zum Ingenieuroffizier für U-Boote ausgebildet. Nach dem Krieg studierte er an der Universität Göttingen Deutsch, Geschichte und Philosophie. Anschließende Promotion "Der Humor in der niederdeutschen Dichtung des Realismus", im Wachholtzverlag Neumünster erschienen. Nun war er beim Niederdeutschen angelangt, wo auch schon sein Vater Karl Bunje zu Hause war. Hans Bunje begann Hörspiele und Theaterstücke zu schreiben, um seine Theorie des Humors in der Praxis zu testen. Es entstanden unter anderem der Einakter "Dubbelt verspeelt" und das abendfüllende Stück "Allns um de Deern". Nach seiner Heirat und der Geburt seiner zwei Töchter wandte er sich wieder der Forschung und Lehre zu. Hans Bunje arbeitete als Studienrat in Kiel. Bis die Pädagogische Hochschule ihn bat Vorlesungen und Übungen im Laienspiel für das Fach Niederdeutsch zu halten. Die Situation in seinen Seminaren machte es erforderlich, die Stücke und Szenen selber zu schreiben, da sie für 12 Frauen und einen Mann geeignet sein mussten. Von 1968-1970 kamen nun beim Ohsorg-Theater in Hamburg die Stücke "Utkniepen helpt nich", "Dubbelt verspeelt", "Dat stahlen Glück" heraus. 1976-1980 erschienen das Musical "Sprottenkathrin" mit der Musik von Karl Eckert, "De Wulken", "Dat Smugglernest" und das Kabarett "Wi snackt Platt".

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