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Die Moorsoldaten
„Was ist das Börgermoor mit allen seinen Leiden 1933/34, verglichen mit den Gaskammern von Auschwitz, den Folterhöllen und Hungergräben von Bergen-Belsen, Buchenwald oder Mauthausen, zehn Jahre später?
Eine Idylle.“ (Vorwort von Wolfgang Langhoff zur Neuauflage seines Buches „Die Moorsoldaten“ vom 11. März 1947.)

Das Stück beruht auf dem Erlebnisbericht von Wolfgang Langhoff, der 1933 für dreizehn Monate im Konzentrationslager Börgermoor inhaftiert wurde.
Im KZ von Börgermoor werden überwiegend politische Gegner gefangen gehalten. Die Brutalität der SS-Wachmannschaft, die täglichen Schikanen, die Sklavenarbeit im Moor, die Arrestbaracken und der Mord an Wehrlosen zehren an den Nerven der Gefangenen. Das Einzige, was sie überleben lässt, ist Kameradschaft, Disziplin, Prinzipienfestigkeit und Kampfentschlossenheit. Doch nach der „Nacht der langen Latten“ ist die Moral am Tiefpunkt angelangt. Um die Stimmung wieder aufzufangen, geben die Insassen eine Antwort auf diesen Pogrom, einen Protest gegen ihre Unterdrückung: die Kulturveranstaltung „Zirkus Konzentrazani“, bei dem das berühmte Moorsoldatenlied seine Uraufführung findet.
Bestellnummer:
MA 425
Autor:
Langhoff, Wolfgang
Komponist:
Uebersetzer:
Bearbeiter:
W.-Burisch, Torsten
Originaltitel:
Genre:
Schauspiel
Bühnenbilder:
01
Damen:
00
Herren:
13
Urauffuehrung:
Weitere Genre:
Reihe:
Hochdeutsche Stücke
Sonstiges:
Dauer: ca. 130 min
Besetzungshinweis: Doppelrollen, Statisten
Bühnenbildhinweis: variables Bühnenbild

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