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Das Kind, das keines mehr wurde
In einer unbekannten Zukunft lebt Maria mit ihrem Mann Laszlo in ärmlichen Verhältnissen. Sie ist gezwungen als Leihmutter zu arbeiten. Als sie von einer erneuten Geburt nach Hause kommt, wird ein neues Gesetz verabschiedet, das die Verpflichtungen des Staates gegenüber seiner Bürger reduziert und so mehr Freiheit schaffen soll. Doch lässt es die Menschen in Not und Elend versinken. Dies entfesselte, willkürliche Gesellschaftssystem zwingt Maria weiterhin, als Leihmutter zu arbeiten. Da die Existenz der beiden von Marias Einkünften abhängt, willigt sie ein, erneut ein Kind auszutragen. Dabei ist es Ihr sehnlichster Wunsch ein eigenes Kind zu bekommen. Ihr Mann bleibt diesbezüglich kritisch. Die Ehe der beiden scheint zerrüttet. Die ausweglose und hoffnungslose Situation spitzt sich immer mehr zu, bis Maria eine fatale Entscheidung trifft.

Amanda Lasker-Berlins Utopie, die so realitätsfern und gleichzeitig so vertraut erscheint, behandelt die komplexe Problematik der Selbstbestimmung.
Bestellnummer:
MA 400
Autor:
Lasker-Berlin, Amanda
Komponist:
Uebersetzer:
Bearbeiter:
Originaltitel:
Genre:
Schauspiel
Bühnenbilder:
01
Damen:
01
Herren:
01
Urauffuehrung:
frei zur UA
Weitere Genre:
Drama
Reihe:
Hochdeutsche Stücke
Sonstiges:
Dauer: ca. 90 min.
Werkangabe: Kammerspiel in zwei Akten

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