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Benzol
John und Mario bereiten sich gerade auf die Feier ihres Hochzeitstages vor, Freunde werden
erwartet, es soll ein gemütliches kleines Beisammensein werden ... doch dann entdeckt John
etwas Beunruhigendes: Immer mehr kulturelle Einrichtungen der Stadt werden durch
Teppichgeschäfte ersetzt, wobei die Metamorphose durch das chemische Benzolring-Symbol
gekennzeichnet zu sein scheint. Zwischen den beiden Protagonisten entspinnt sich ein
fruchtbares, von Erinnerungen, Sorgen und Absonderlichkeiten geprägtes Gespräch, und
gemeinsam mit ihrer eigenartigen Tochter Rose versuchen sie, das Phänomen zu ergründen
und sich Strategien gegen den schleichenden Verfall zurechtzulegen, dessen Ursachen
ominös bleiben.

BENZOL ist ein von Absurdisten, Awahngardisten und Seltsamkeitsforschern (Beckett, Brautigan, Burroughs, Charms, Egner, Greenaway, Ionesco, Ligotti, Roussel, Serafini, Urmuz u. v. m.) inspiriertes, komisch-groteskes Stück „Abstruses Theater“ über die Macht von Kunst. In experimenteller, verdichteter Form dringt dabei das unheilvolle, katalytische Fremde in den Alltag der Beteiligten und konfrontiert diese mit kryptischer Monstrosität, wobei Benzol als eine überhöhte Transformationsmetapher dient.

Was ist das Geheimnis des Benzols und seiner neuartigen Konnotationen? Wie viel Subversivität steckt hinter jener perfiden, die Menschheit vernichten oder unterwandern wollenden exotischen Bizarro-Intelligenz, die ein irdisch-menschliches wissenschaftliches Zeichen missbraucht? Und wie heißt eigentlich das Fremdwort für „den Teppich betreffend“?
Bestellnummer:
MA 399
Autor:
Ableev, Daniel
Komponist:
Uebersetzer:
Bearbeiter:
Originaltitel:
Genre:
Komödie
Bühnenbilder:
01
Damen:
01
Herren:
04
Urauffuehrung:
frei zur UA
Weitere Genre:
Satire
Reihe:
Hochdeutsche Stücke
Sonstiges:
Dauer: ca. 120 min
Zusatzinformation: Besetzung variabel (5H, 5D o. ä.)
Bühnenbildhinweis: variables Bühnenbild

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