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Vadder oder Söhn
Vater und Sohn, beide Schmied von Beruf, leben in gespanntem Verhältnis, da das Festhalten am Althergebrachten und das Streben nach zeitnahem Handeln nicht in Einklang zu bringen ist. Der Lehrjunge Fritz ergreift Partei für den jungen Meister Hans, während der Altgeselle Hein ausgleichend wirken will. Zu offenem Streit zwischen alt und jung kommt es, als Bernd vermutet, dass sein Sohn auf Freiersfüßen wandelt. Neben dem modernen Sohn auch eine moderne Frau im Haus zu wissen, bereitet im Alpdrücken. Da erscheint Liesbeth, die Nichte der Haushälterin Metta. Als flinkes und ordentliches Mädchen hat sie Bernds Wohlwollen errungen. Ob sie auch Hans erobern konnte, bleibt fraglich. Der Lehrjunge Fritz will dies in Erfahrung bringen, aber sein ungeschicktes Fragen weckt bei Liesbeth Misstrauen und Eifersucht. Dies äußert sich in Kratzbürstigkeit zwischen Hans und Liesbeth. Als Bernd erfährt, dass seine Hilfe Metta nicht mehr den Haushalt in der Schmiede führen kann, gewinnt er Liesbeth für diesen Posten und hofft, dass sie auch Meistersfrau werden wird. Diese Unterhaltung wird von Fritz beobachtet und weitergetragen, was wieder zu Missverständnissen führt. Hans glaubt, dass sein Vater sich mit Liesbeth verheiraten will. Als die Katastrophe nahe ist, erscheint Tante Metta. Siw wird der Reihe nach von Fritz, Hein und Bernd informiert. Als sie nun Partei gegen Hans ergreift, schwenkt Bernd um und preist die Vorzüge seines Sohnes. Sie will ein Gespräch zwischen Vater und Sohn arrangieren, was aber nicht gelingt. Doch die Missverständnisse kann sie ausräumen. Dennoch dauert es noch einige Zeit, bevor auch Hans und Liesbeth zueinanderfinden, und im Beisei
Bestellnummer:
SP 128
Autor:
Lange, Friedrich
Komponist:
Uebersetzer:
Bearbeiter:
Originaltitel:
Genre:
Einakter
Bühnenbilder:
01
Damen:
02
Herren:
04
Urauffuehrung:
Weitere Genre:
Reihe:
Plattdeutsche Stücke
Sonstiges:
Lustspiel in einem Akt, ca. 50 Min.

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