Uraufführung „Ünner’t Lüchtfüer“ an der Niederdeutschen Bühne Flensburg

(04.05.15)

Mit der Uraufführung seines Erstlings „Ünner’t Lüchtfüer“ an der Niederdeutschen Bühne Flensburg in der vergangenen Spielzeit begann für Arne Christophersens Komödie eine echte Erfolgsgeschichte.

Die humorvolle, witzige zugleich berührende, tragische Komödie von zwei Männern auf einem einsamen Leuchtturmwärterposten, die unterschiedlicher nicht sein könnten – der eine lebenslustig, redselig und nie um einen dummen Spruch verlegen, der andere maulfaul, griesgrämig und eigenbrötlerisch – und die trotzdem, oder gerade deswegen im Laufe der Zeit und durch Schicksalsprüfungen zu engen Freunden werden, steht in dieser Spielzeit bei zahlreichen Bühnen auf dem Spielplan und begeistert Zuschauer und Presse gleichermaßen.

 

Nach Wilhelmshaven, wo die Inszenierung des „zeitlosen Stückes“, dass die „Balance zwischen Komödie und ernsteren Themen“ findet, „langanhaltenden Beifall“ erhielt (Wilhelmshavener Zeitung, 27.01.15) und Neumünster, wo der „Holsteinische Courier“ befindet, dass dies „kein Schenkelklopf-Theater ist“, sondern es „mehr ernst als heiter, mehr hintergründig als oberflächlich“ zu geht und dabei ein sehr guter Theaterabend heraus kommt, wird das Stück - dessen Stärke die Nordseezeitung vor allem in seiner Authentizität sieht und es für „absolut sehenswert“ hält, gerade weil es anders ist - in Bremerhaven mit einem „langen Schlussapplaus“ gewürdigt.

Noch gibt es die Gelegenheit, das Treiben auf, in und um den Leuchtturm und seine Bewohner mitzuerleben, mit ihnen zu lachen und zu leiden.

Derzeit ist es noch an der Fritz-Reuter-Bühne in Schwerin zu sehen. Die Schweriner Volkszeitung beschreibt die eigentliche Tragikomödie als „komisch, aber nicht klamottig“ (...) als „berührend, aber nicht rührselig“ und die „Kurve dazwischen“ als „ rasant, aber ohne Überschlag.“ Das Publikum dankte es mit Szenenapplaus.

Die nächste Premiere steht dann am 17.05.2015 an – im Niederdeutschen Schauspiel des Staatstheater Oldenburg (AHB). - Von Mitwirkenden ist zu hören, dass die Proben sehr gut laufen und die Zuschauer gespannt sein dürfen.

Mittlerweile hat Arne Christophersen bereits sein nächstes Stück herausgebracht: Dieses Mal ist es eine turbulente Komödie geworden, über den Social-Media-Wahn, mit Musik, Tanz und Hühnerballet – nur „De Vagels is dat piepegal!“ (Den Vögeln ist das piepegal!)
Mal schauen, von welchen Bühnen es dieses Mal in der kommenden Spielzeit lautstark piepen wird.