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Schmidt, Helmut
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Im Karl-Mahnke Theaterverlag erschienen:
Haben wir nicht - gibt es nicht
Hebbt wi nich - gifft dat nich
Swieneree up Hinners Hoff
Veer Handen för een Jidder
Schweinkram auf der Kaiserfarm
Vier Hände für ein Euter
Een Mann för Quoten-Rita
Bessen, Beer un Beaujolais
Besen, Bier und Beaujolais
Ein Mann für Quoten-Rita
Sluderkraam in Pollmanns Gaarn
Tratscherei in Pollmanns Garten
Eenmaal noch na Hiddensee
Einmal noch nach Hiddensee
Sluderkraam in Möhlmanns Gaarn
Tratscherei in Möhlmanns Garten
Melk mi to 'n lesden Maal
Melk mich ein letztes Mal
Roodlücht för een ollen Schinken
Rotlicht für 'nen alten Schinken
Dat Trappenhuus is Tüüg
Das Treppenhaus ist Zeuge
Just as'n Achterbahn
Wie eine Achterbahn
DSDS "Dütskland söcht de Supermann"
Vita:
Im Oktober 1963 wurde ich in Westrhauderfehn geboren, bin dort aufgewachsen und wohne seit dem Herbst 2010 in Oldenburg. Mein Vater war schon drei Monate vor meiner Geburt gestorben; und meine Mutter hat mit mir immer nur plattdeutsch gesprochen.
Nach dem Schulabschluss habe ich 1979 eine Ausbildung als Einzelhandelskaufmann begonnen, die ich dann drei Jahre später mit Erfolg beendete. Das ich den Kriegsdienst verweigern wollte war mir schon als Teenager klar, und somit leistete ich von ´83 - ´84 16 Monate lang meinen Zivildienst bei der Lebenshilfe in Leer. Von Januar 1989 bis Mai 2007 war ich bei der Firma Coats-Opti in Rhauderfehn als Facharbeiter beschäftigt. Danach habe ich mein Hobby zum Haupt-Beruf gemacht.
Wie kam ich aber zu den Hobby´s Theaterspiel und Schreiben?
Wahrscheinlich wurde mir beides bereits in die Wiege gelegt.
Mit dem Theaterspiel kam ich 1986 das erste Mal in Berührung. Im März 1990 begann dann das Schreiben. Mir fiel auf, dass die Theatergruppe, bei der ich mitwirkte, jedes Jahr die - ach so beliebten - Klassiker aufführte. Die waren sehr wohl Publikumswirksam; aber ich stellte mir nach einigen Jahren Spielerfahrung langsam die Frage: "Warum ist das so ? Ist Theater etwas altes ? Ist es nicht wichtig - gerade, um die niederdeutsche Sprache am Leben zu erhalten - das man Stücke spielt die zeitlos sind, bzw. etwas moderner? Gerade um auch die jungen Leute ins Theater zu bekommen ?"
Und da versuchte ich es selbst. Ausgerüstet war ich damals lediglich mit einem guten Schuss Theaterpraxis als Rüstzeug. Das war aber auch schon alles. Aber wie baut man nun ein Stück auf, wie fängt man überhaupt damit an; was muss man bedenken ? Ich schrieb einfach drauf los und heraus kam der 3Akter "Twee Jungs tovöl". Das Stück war mit viel Klamauk gespickt - ja, ein Lacher jagte den Nächsten. Ich habe das Stück vor einigen Jahren gründlich überarbeitet; und diese neue Fassung wird jetzt auch öfter gespielt als das Original. Der Erfolg machte mir Mut und ich begann mit meinem zweiten Werk. "Dat Erfolgsrezept".
Ich kann es nicht erklären; aber nach meinem zweiten Werk "Dat Erfolgsrezept" kam das dritte und das vierte... und - ja, ich entwickelte mich ungewollt zum Schnellschreiber.
Ich habe nun mehr als 50 Mehrakter geschrieben, und insgesamt gab es mehrere Hundert Inszenierungen davon. Ob ein Theaterstück gut oder weniger gut ist, erfolgreich oder nicht (wer auch immer mir das erklären möchte, was das eigentlich ist) soll jeder einzelne Zuschauer für sich entscheiden. Wenn die Theatergruppen ihre Vorstellungen gut besucht haben (evtl. noch zusätzliche Aufführungen zeigen) und das Publikum am Schluss begeistert nach Hause geht, weil es einen schönen unterhaltsamen Abend hatte, dann bin ich auch glücklich; und weiß, dass es ein schönes Hobby ist - das Schreiben.
(Quelle: www.theater-schmidt.de)

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