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Seidel, Katharina
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Im Karl-Mahnke Theaterverlag erschienen:
Fabius Cunctator 
Fief Froons för Fabius
Vita:
Ich weiß, auf den Tag genau, wann bei mir die Leidenschaft zu schreiben einsetzte. Denn der Auslöser war ein astronomisches Ereignis, der so genannte Londoner Meteorregen vom 8. Dezember 1933. Drei Viertelstunden lang schienen sämtliche Sterne vom Nachthimmel zu fallen. Dieses aufregende Schauspiel inspirierte mich zu einer kleinen Sterntaler-Geschichte. Ich war damals Schülerin der ersten Grundschulklasse und beherrschte noch nicht alle Buchstaben.
Diesem ersten Versuch folgten Tiergeschichten, Märchen, Gedichte. Aber in meiner(n) Familie(n) fand ich mit meinen Erzeugnissen („brotlosen Künsten“) wenig Gegenliebe, so dass sich meine Veröffentlichungen in den folgenden Jahrzehnten auf Zeitschriftenartikel und Rezensionen beschränkten.
Ich war 62 Jahre alt, als ich eine politische Parabel zu einem literarischen Wettbewerb einschickte und den ersten Preis – das war ein Verlagsvertrag – gewann. Damit war das Eis gebrochen, und in rascher Folge erschienen Bücher von mir mit Parabeln, Kurzgeschichten, Gedichten, auch Arbeiten zu regionalgeschichtlichen Themen. Mein einziger dramatischer Versuch, das Lustspiel „Fabius Cunctator“ bekam einen Preis beim Europafestival der Amateurbühnen. Es erschien als Textheft im Theaterverlag Mahnke, Verden.
Inzwischen kann ich mich zu den Alten zählen, aber noch immer übt ein weißer Bogen Papier einen unwiderstehlichen Reiz auf mich aus.









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