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Schaefer, Friedrich Hans
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Im Karl-Mahnke Theaterverlag erschienen:
De Mitschülligen
De vlaamsche Ulenspegel
Max un Moritz
Söben op enen Slag
Dat Schörengericht
Ilsebill in Nordoostersiel
Nachtmanöver
Wat ji wüllt
Vita:
Friedrich Hans Schäfer wurde am 24. März 1908 in Rostock geboren. Schon seine Lehrer erkannten seine herausragende musische Begabung und rieten ihm, einen künstlerischen Beruf zu ergreifen. Schäfers Eltern unterstützten dabei allerdings nicht und ließen den Sohn nach neunjähriger Schulzeit eine Schneiderlehre beginnen. Neben dieser schaffte Schäfer es aber weiterhin, als Autor, Bühnenbildner und Schauspieler tätig zu sein, indem er Stücke auf seiner Marionettenbühne darstellte.

Schon 1922 stand er auf der plattdeutschen Bühne, konnte dies aber wegen seiner Lehre nicht weiter vertiefen. Nach Abschluss der Lehre folgten drei Gesellenjahre in Rostock und Dresden und die anschließende Meisterprüfung. Er wechselte die Berufsrichtung und wurde Lehrer an Berufsschulen, heiratete und bekam eine Stelle in Lübeck. Im Zweiten Weltkrieg wurde Hans Schäfer als Soldat schwer verletzt, erholte sich aber von dieser Verwundung und arbeitete in einer Rüstungsfabrik. In dieser Zeit schrieb er viele Briefe an seine Kinder, in denen er literarische Figuren entwickelte, aus denen er später Geschichten für Erwachsene in niederdeutscher Sprache entstehen ließ. 1987 erschien das Werk "Fiete Knast un de Monarch" in Buchform.

Schäfers erstes Theaterstück "Dat weer de Knieperkaat" wurde 1964 in Ahrensburg uraufgeführt, wo er zu der Zeit arbeitete.

Es erschienen während 40 jähriger Schaffenszeit zahlreiche Hörspiele für Radiosender, Theaterstücke und Geschichten von Friedrich Hans Schäfer. Besonderen Anklang fanden seine Nachdichtungen des "Faust" und des "Zerbrochenen Krug".

Für sein Werk erhielt Schäfer 1980 den Böttcher-Hörspielpreis und 1995 das Bundesverdienstkreuz.

Am 01. Dezember 1998 verstarb der Autor in Ahrensburg.

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