"De Chorproov" - Studio Bühne am Ohnsorg-Theater (15.05.2013)
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Singen ist förderlich für die Gesundheit, macht glücklich, befreit und entspannt. Das ist auch dem Ohnsorg Theater und besonders der Regisseurin Sandra Keck bekannt und so laden sie Sie herzlich zu einer Chorprobe der besonderen Art ins Ohnsorg Studio ein. .jpg)
Die Welt, das Hamburger Abendblatt und die Hamburger Morgenpost waren sich einig:
Man hat einen "herrlich schrägen" Abend bei dieser "schrillen" Chorprobe!
Also an alle Autosänger, Operettenduscher und Putzrocker da draußen: Ziehen Sie sich etwas Bequemeres an, ölen Sie Ihre Stimmen! Vergessen Sie Casting-Shows und DSDS, in diesem Chor darf jeder mitsingen.
Auch die Schüchternsten werden sich hinreißen lassen, denn wer könnte dem Maestro widerstehen, wenn er mit eindringlichem Blick zum leidenschaftlichen Mitsingen auffordert?
Werden Sie ein Teil des Ganzen, werden Sie Teil des „Ohnsorg-Klangkörpers“!
Dirigent und Chorleiter Werner Weber sieht endlich die große Chance für sich und seine Truppe gekommen: Auftritt vor dem Bürgermeister, Fernsehen und Presse werden vor Ort Live berichten und zur Belohnung winkt eine Reise in die Karibik für den gesamten Chor. Dafür will er aus dessen amateurhaften Sängern überwältigendes Stimmmaterial machen. Doch der Weg dahin ist weit ...
Fotos © Sinje Hasheider
[mehr...]Niederdeutsche Erstaufführung (28.03.2013)
Singles 60+ träumen von einem Neuanfang und rocken die "nachberufliche Lebensphase"
Am Samstag den 23.03.2012 feierte am Oldenburgischen Staatstheater das Stück „Sülver Single“, die niederdeutsche Fassung von Lutz Hübners „Blütenträume“, ihre niederdeutsche Erstaufführung.
In der Übersetzung von Michael Wempner zeigten die Spieler der AHB aus der „nachberuflichen Lebensphase“, dass mit ihnen noch jederzeit zu rechnen ist und sie sich mitten im Unruhestand befinden.
Im Flirtkurs 60+ treffen sich die jungen Alten und wollen noch einmal richtig durchstarten, sich neu verlieben und das Leben erobern.
Auf der Bühne wird daher mitreißend gerockt, gefeiert, geflirtet, sich verliebt, gestritten und die ersten vorsichtigen, tastenden Schritte werden auf alternativen Lebenswegen unternommen.
Das Publikum erkannte sich in vielen Situationen wieder und konnte sich mit den Charakteren gut identifizieren, sowohl was die Lebenslust anbelangt als auch die Schattenseiten des Älterwerdens. Den Amateurschauspielern gelingt dabei eine besonders authentische und unmittelbare Darstellung der Figuren. Der Regisseurin Maria-Elena Hackbarth ist eine flotte Inszenierung gelungen, unterhaltsam und berührend zugleich. Das Bühnenbild und die Kostüme unterstreichen den durchaus auch exemplarischen Charakter der individuellen Figuren und ihrer Geschichten und Schicksale.
Die Musik, mit eigens gegründeter Band, den „Blind Dates“, schafft einen verbinden Rahmen für die Erlebnisse in der Flirtschule im ersten Teil und den Ereignissen im privaten Aufeinandertreffen im zweiten Teil. Ein gelungener, runder Theaterabend, der den Zuschauern in Oldenburg geboten wird.
Fotos © Andreas J. Etter
Landestheater Oberpfalz - Gastspiel (12.12.2012)
Nach der erfolgreichen Uraufführung von „Paradise Devils“ von Sven j. Olsson am Gymnasium Gammertingen im Mai 2012 folgte nun die Premiere des Stückes in Abensberg bei der Theatergruppe „Lampenfieber“, die mit der Satire ebenfalls Erfolge feiern konnte.
Aus der Presse:
Theatergruppe Lampenfieber, Abensberg:
Eine Premiere mit Hindernissen
Die Hölle quillt über und der Himmel räkelt sich: Die Abensberger Theatergruppe Lampenfieber bringt mit „Paradise Devils“ ein Stück Sozialkritik auf die Bühne. (Mittelbayerische Zeitung/Yvonne Rudolf/10.10.12)
Fotos: R. Eichert








Konrad Hansen (31.08.2012)
„Lachen ist nicht genug“
Im August 2012 verstarb nach langer, schwerer Krankheit im Alter von 78 Jahren der Autor Konrad Hansen in Kiel.
Konrad Hansen war einer der bekanntesten und erfolgreichsten niederdeutschen Theaterautoren. Er schuf Klassiker des niederdeutschen Theaters wie "Johanninacht", "Mit Geföhl un Wellenslag", "Bett un Fröhstück" und "An de Eck vun't Paradies", die heute noch an zahlreichen Bühnen aufgeführt werden, genauso, wie auch seine aktuellen Bühnenwerke ( u.a. "De Queen vun Quekenbüttel" und "De Lüüd vun'n Lehmpott" ) in den Programmen der niederdeutschen Bühnen und Speedeels ihren festen Platz haben.
Mit seiner Arbeit, unter anderem als Intendant des Ohnsorg Theaters Anfang der achtziger Jahre, hat er wichtige Impulse gegeben und manchmal vielleicht auch unbequeme Standarts für das Niederdeutsche gesetzt, ohne die die heutige niederdeutsche Theater Landschaft ärmer wäre.
Mit ihm verlässt uns einer der engagiertesten, kritischen, originär niederdeutschen Theaterautoren, der die niederdeutsche Bühnenlandschaft nachhaltig geprägt hat.
In Erinnerung an den bekannten und beliebten Bühnenautor strahlt der NDR zwei Aufzeichnungen aus dem Ohnsorg Theater aus:
Am 16.09.2012 um 11:30 – „Riep för Rimini“
Am 23.09.2012 um 11:30 – „De Queen vun Quekenbüttel“
Weiterführende Informationen und Inhalte vieler Stücke von Konrad Hansen finden Sie hier:
©Foto: Konrad Hansen
[mehr...]Konrad Hansen (31.08.2012)
Konrad Hansen zum 80. Geburtstag
Konrad Hansen war einer der bekanntesten und erfolgreichsten niederdeutschen Theaterautoren. Er schuf Klassiker des niederdeutschen Theaters wie "Johanninacht", "Mit Geföhl un Wellenslag", "Bett un Fröhstück" und "An de Eck vun't Paradies", die heute noch an zahlreichen Bühnen aufgeführt werden, genauso, wie auch seine aktuellen Bühnenwerke ( u.a. "De Queen vun Quekenbüttel" und "De Lüüd vun'n Lehmpott" ) in den Programmen der niederdeutschen Bühnen und Speedeels ihren festen Platz haben.
Mit seiner Arbeit, unter anderem als Intendant des Ohnsorg Theaters Anfang der achtziger Jahre, hat er wichtige Impulse gegeben und manchmal vielleicht auch unbequeme Standarts für das Niederdeutsche gesetzt, ohne die die heutige niederdeutsche Theater Landschaft ärmer wäre.
Mit ihm hat uns im August des vergangenen Jahres einer der engagiertesten, kritischen, niederdeutschen Theaterautoren verlassen, der die niederdeutsche Bühnenlandschaft nachhaltig geprägt hat.
Konrad Hansens runder Geburtstag in diesem Jahr bietet einen besonderen Anlass, seine Stücke bei der Spielplangestaltung für die kommenden Spielzeit zu berücksichtigen und vielleicht auch die weniger bekannten Texte dem Publikum wieder näher zu bringen.
©Foto: Konrad Hansen
Karl-Mahnke-Theaterpries erstmalig vergeben (30.05.2012)

Der „Karl-Mahnke-Theaterpries“ für niederdeutsche Nachwuchsautoren wurde anlässlich des großen gemeinsamen Bühnentages der Norddeutschen Bühnenbünde von Niedersachsen, Bremen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern in Flensburg am 18. Mai 2012 erstmalig vergeben.
Von den aus ganz Norddeutschland eingereichten Theatertexten überzeugte Felix Borchert (28) aus Schleswig-Holstein mit seinem Schauspiel „Fastbunnen“.
„Die ungewöhnliche dramaturgische Gestaltung, das provokante Thema und die geschickt eingesetzten stilistischen Mittel machen das Stück zu einem außergewöhnlichen Theatertext“, urteilte die achtköpfige Jury.
„Fastbunnen“ zeigt die Geschichte einer jungen Frau, die nach Freiheit strebt und deren Welt dadurch mit katastrophalen Folgen auf den Kopf gestellt wird. Zur Leseprobe>>
Willy-Beutz-Schauspielpreis 2012 (25.05.2012)
Willy-Beutz Schauspielpreis 2012
Von den 12 Inszenierungen die diesesmal von der vierköpfigen Jury begutachtet wurden, konnten sich zwei Produktionen von Stücken aus unserem Verlagsprogramm erfolgreich unter die ersten drei Plätze spielen.
„Sibirien“ von Felix Mitterer errang in der Inszenierung der Niederdeutschen Bühne Wiesmoor unter der Regie von Elke Münch den 2. Platz.

Den 1. Preis und damit Gewinner des diesjährigen Willy-Beutz-Schauspielpreises wurde die August-Hinrichs-Bühne am Oldenburgischen Staatstheater (Niederdeutsches Schauspiel) mit ihrer Inszenierung des
Stückes „Goot gegen Noordwind“ von Daniel Glattauer und Ulrike Zemme, niederdeutsche Übertragung von Jürgen Witt.
In einer Kooperation mit der niederdeutschen Bühne Osterholz-Scharmbek spielten sich Elske Burkert und Carsten Mehrtens nicht nur in die Herzen der Zuschauer, sondern überzeugten unter der Regie von Dominik von Gunten auch die Jury.
Wiederaufnahme
Spielzeit 2012/13 AHB, OL
Die August-Hinrichs-Bühne wird das Stück in der kommenden Spielzeit wiederaufnehmen. Sollten Sie den berührenden, komischen und unterhaltsamen Theaterabend bis lang verpasst haben, kommt hier eine neue Gelegenheit einen Besuch von "Goot gegen Noordwind" einzuplanen.



Theater am Fluss (18.04.2012)
AUS DEM STAUB
von Hans Jürgen Kugler
Theatererlebnis - November 2011
Bühnenreife Gespräche mit Gott über die Welt
Ein Streitgespräch über Sinn und Unsinn der Schöpfung. Die Dialoge entwickeln eine faszinierende Komik. Die Thesen sind gewagt.
Mit viel Situationskomik, ausdrucksstarker Mimik machen die Protagonisten „Aus dem Staub“ zu einem Theatererlebnis.
Der Respekt gegen über den Religionen wird stets gewahrt. „Der eine ist die göttliche Idee des einen Schöpfers und bewusst keine personale Darstellung eines Gottes, sondern Personifikation göttlicher Liebe ...“
Aus: Der Westen, 13.11.2011, Christel R. Radix
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Halunkenmusik an der Niederdeutschen Bühne Flensburg (18.04.2012)
LADYKILLERS
(Halunkenmusik)
nach William Rose
Deutsch von Maria Caleita und Elke Körver
Lachstürme – herrlicher Theaterspaß – rasant - verrückt
Für die Inszenierung der Bühnenadaption des bekannten Spielfilms „Ladykillers“ – feierte das Publikum das Ensemble der niederdeutschen Bühne Flensburg mit „stürmischem Jubel“.
„Ein wunderbares, ungeheuer spielfreudiges Ensemble und ein noch phantastischeres Bühnenbild machen das Stück zu einem Theatervergnügen der ganz besonderen Art.“ (Flensborg Avis 13.03.2012, Lars Geerdes)
Pressestimme zur Premiere im Flensburger Tageblatt
Doppelstöckiger Krimi-Spaß
sh:z/Flensburger Tageblatt, 13.03.2012, Text: Felicitas Gloyer, Foto: Marcus Dewanger
Allens Engels an der Niederdeutschen Bühne Kiel (01.03.2011)
ALLENS ENGELS
von Richard Everett
Niederdeutsch von Frank Grupe
Vom 18.02.2011 bis zum 20.03.2011
Niederdeutsche Bühne Kiel
Das Stück aus der Feder von Richard Everett, von Frank Grupe in die niederdeutsche Sprache übertragen, feierte am 18.02.2011 in Kiel seine Premiere.
Richard Everett ist das Kunststück gelungen, eine Komödie zu schreiben, die in ihren bittersüßesten Momenten die tragische Fallhöhe ihrer Protagonisten schonungslos offenbart, sie dabei jedoch stets die Klippen des Lebens mittels Lebensweisheit, Liebe und klugem Verstand sicher umschiffen lässt.
Es ist keine klassische Komödie, aber auch keine typische Tragödie. Das Stück ist wie das Leben selbst – immer zwischen beiden Extremen tanzend.
Ein Stück über das Lieben und Loslassen, über Leidenschaft und Verzeihen, über Träume und Pragmatismus.


