
Geb.
am 18.06.1898 in Büdelsdorf, Kr. Rendsburg. Nach dem Volksschulabschluß
absolvierte er das Lehrerseminar in Rendsburg, unterbrochen durch
den 1. Weltkrieg, an dem er von 1916 - 1918 teilnahm und verwundet
wurde.
Seine erste Lehrerstelle bekam er in Pansdorf im damaligen Landesteil
Lübeck, gehörend zum Großherzogtum Oldenburg, ab
1937 Kr. Eutin.
Ab 1929 bis zu seiner Pensionierung 1964 war er Lehrer, später
Rektor der Volksschule Rensefeld, Kr. Eutin, wiederum unterbrochen
durch den 2. Weltkrieg, in dem er 1939/40 und 1944/45 Soldat war.
Während seiner Berufsjahre und nach seiner Pensionierung war
er schriftstellerisch tätig. Ihm wurde für seine Verdienste
um die plattdeutsche Sprache und seine Beiträge zur Heimatgeschichte
die Schleswig-Holstein Medaille und die Ehrenbürgerwürde
der Stadt Bad Schwartau verliehen.
Max Steen starb am 06.06.1997.
Veröffentlichungen
Dat letzt Jaar, Fehrsgilde Hamburg-Itzehoe 1939
Vun Polskaland bet Flandern Charles Coleman, Lübeck 1942
Die Hausgrundstücke und ihre Bewohner im alten Schwartau (1644-1900)
in den LN für Interessierte, etwa 1971
Bad Schwartau, aus Vorzeit und Gegenwart G. Weiland Nachf. Lübeck
1973
Alt-Schwartau, Geschichte und Geschichten g. Weiland Nachf. Lübeck,
etwa 1976
As de Minsch Minsch worr Fehrsgilde, Hamburg, Wellingsbüttel
Im Theaterverlag Mahnke erschienen:
Füür in Ostermoor Karl Mahnke, Verden
Katt ut 'n Huus Karl Mahnke, Verden