Karl Schmalbach
       

Die rheinische Identität mittels Mundart-Theater zu erhalten, das ist die erklärte Passion von Karl Schmalbach, der am 18.01.1928 im früh-eren Lank-Latum, heute ein Stadtteil Meerbuschs, geboren wurde. Als 17-jähriger musste er noch in den Kriegseinsatz, mit anschließender Gefangenschaft.Beruflich war er durch den Krieg und Nachkriegszeit bedingt, vielfältig tätig. Zunächst in einer Ausbildung als Technischer Zeichner als Vorstufe zum Ingenieurberuf, nach dem Krieg als Maler im elterlichen Betrieb, mit der Meisterprüfung als Abschluß. Danach in Beratungs- und Werbefunktionen im Fachhandel und Farbenindustrie.
Schon 1955 schrieb er mit "Der Bürgermeister von Lankum" sein erstes Theaterstück. Heute werden seine Stücke von zahlreichen Mundart-bühnen im Rheinland gespielt. Mehrere neue Heimatbühnen wurden unter seiner Beratung und Anleitung gegründet. 1982 gründete er das "Lotumer Buretheater", inzwischen die führende rheinische Mundart-bühne, die alljährlich auch die neuen Stücke des Autors aufführt.

Stücke: (alle im Mahnke-Verlag)
Tante Trina
Dä letzte Plöck
Mutter sein dagegen sehr
Dä Kawenzmann
Jrang Mariage
Es jet, Opa?
König Koebes I.
Die ahl Schruv
Als ov nix jewäss wür
Nixnotzia
Dä fiese Möpp
Hoppe Hoppe Reiter
Tante Lieske lot dat sin
Dä schärpe Hahn

Im Fischer-Verlag, Frankfurt: (zusammen mit Hera Lind) Othello mit dem Cello

Stücke mit lokalem Inhalt: (ohne Verlag)
Der Bürgermeister von Lankum
Forelle Blau
On dat am hellije Ovend
Der Erbe von Haus Meer

Das von Karl Schmalbach geleitete LOTUMER BURETHEATER wir auch ausführlich im Internet dargestellt: www.buretheater.de (gestaltet von Werner Schmalbach)

Auszeichnungen:

Neben verschiedenen lokalen Ehrungen bekam Karl Schmalbach 1998 vom Landschaftsverband Rheinland den RHEINLANDTALER verliehen.

 

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