August Lähn
*
16.10.1867 in Prerow auf dem Darß
† 15.04.1953 in Bremerhaven
Aufgewachsen
in Bremerhaven, Lehre als Buchhändler. Frühzeitig schon
entdeckte Lähn, der zunächst im Buchhandel tätig
war, seine schriftstellerische Ader und begann mit dem Schreiben
kleiner hochdeutscher und niederdeutscher Geschichten. Kaum 20 Jahre
alt, wandte er sich dem Journalismus zu, seine artikel wurden vornehmlich
von hiesigen Zeitungen gedruckt, von der „Provinzial-Zeitung“
und von der „Nordwestdeutschen Zeitung“, Vorgängerin
„Nordsee-Zeitung“.
Als junger Buchhändler hat er im alten Volksgartentheater für
ein paar Groschen kleine Rollen übernommen, um später
selber Stückeschreiber zu werden. Im Laufe seines Lebens sind
es in ersten Linie niederdeutsche Volksstücke gewesen, die
ihn bekannt gemacht haben. So verfasste er u. a:
„Meister Anecker“, das vom Ohnsorg-Theater Hamburg mit Henry Vahl als Schustergeselle Matten im Fernsehen gesendet wurde, dieses ist sowohl in platt- als auch in hochdeutsch beim Theaterverlag Mahnke erhältlich.
„Up
Bunjeshoff“
„Fro Marieken“
„Schützenfest in Düsternbrook“
„Peper unnern Steert“
„Wenn de Pott en Lock hett“
„Bottermelksgruben oder Hochtiedsdag op’n Gantenhoff“