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Aber mit der Zeit trat der Wunsch zu inszenieren immer mehr in den
Vordergrund und so lernte ich bei verschiedenen Regisseuren als
3., 2. und schließlich 1. Regieassistent gründlich dieses
Handwerk.-
Mittlerweile habe ich 120 Inszenierungen abgeliefert - ich habe
in Bremen am Zimmertheater und am Waldau-Theater gearbeitet, an
der August Hinrichs Bühne in Oldenburg, am Mecklenburgischen
Staatstheater in Schwerin, an Niederdeutschen Theatern in Nemünster,
Neuenburg und Wilhelmshaven und Osterholz Scharmbek, für RTL
und dasProjekt Holsteiner Komödianten.-
Ich inszenierte „Zum Teufel mit dem Sex“ und „Lauf
doch nicht immer weg“ und „Komödie im Dunkeln“
und „Opa wird
verkauft“ und viele Plattdeutsche Lustspiele und Märchen
und
avantgardistische Stücke wie „Der Indianer will zur Bronx“
und „Der Kinder
Segen“ und die heißgeliebten Einakter „Ein Pfund
abheben“, „das Ende vom
Anfang“ und „Gutenachtgeschichten“ meines irischen
Lieblingsautors Shean
O’Casey. - Und dann natürlich die Freilichtspiele vor
dem Schloß zu Jever.
„Maria von Jever“, „Der Barbier von Jever“,
„Störtebeker und Consorten,
„Des Bettlers Oper“ und „Kartharina die Große“.
Zwei dieser Werke habe ich
allein verfaßt, zwei in Zusammenarbeit mit Schriftstellerkolleginnen
und
das Stück „Des Bettlers Oper“ habe ich neu übersetzt
und bearbeitet. -
Viele dieser Arbeiten verliefen parallel mit meiner seit 1980 ausgeübten
Tätigkeit als Lektor des Theaterverlags Karl Mahnke in Verden.
- Außer den
Freilichtspielen in Jever habe ich noch zwei abendfüllende
Komödien
geschrieben „Üb nimmer Treu und Redlichkeit“ und
„De Pageluuns“ (letzteres
Stück, wie man ahnen kann, plattdeutsch); darüberhinaus
etliche Sketche,
kleine Historienspiele als Auftragsarbeiten und Kabaretttexte.
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